01
EINBLICK · NACHVOLLZIEHBARKEIT · KLARE GRENZEN

Was Transparenz bei AlgoCompass bedeutet

Technische Bewertungen sind nur dann sinnvoll einzuordnen,
wenn ihre Datenbasis, ihre Entstehung und ihre Grenzen
verständlich bleiben. AlgoCompass ist deshalb nicht als
undurchsichtige Entscheidungsmaschine konzipiert, sondern
als regelbasiertes Analyse-System mit nachvollziehbaren
Verarbeitungsschritten.

01

Bekannte Datenbasis

Die technische Analyse basiert auf öffentlichen Marktdaten.
Preis-, Volumen- und Kerzendaten bilden eine klar
definierte Grundlage.

Öffentliche Marktdaten
02

Definierte Regeln

Strategien arbeiten mit festgelegten Bedingungen,
Parametern und Filtern. Eine Bewertung entsteht nicht
durch eine verborgene spontane Entscheidung.

Regelbasierte Auswertung
03

Einordenbare Ergebnisse

Signale werden mit Markt, Timeframe, Bewertungsrichtung
und weiteren technischen Informationen in einen
nachvollziehbaren Kontext gestellt.

Kontext statt Kurzsignal
04

Offene Grenzen

Kein technisches Modell kennt die Zukunft. Unsicherheit,
Fehlsignale und begrenzte Aussagekraft historischer
Ergebnisse werden nicht ausgeblendet.

Keine Gewissheitsversprechen


SYSTEMVERSTÄNDNIS

Nachvollziehbare Regeln statt Blackbox

Was transparent gemacht wird

  • Datenquelle und analysierter Markt
  • Timeframe und Zeitpunkt der Bewertung
  • technische Bewertungsrichtung
  • relevante Faktoren und Marktbedingungen
  • historische Kennzahlen im richtigen Kontext

Was AlgoCompass nicht behauptet

  • dass ein Signal sicher eintreffen wird
  • dass historische Resultate zukünftige Gewinne beweisen
  • dass eine Kennzahl allein Strategiequalität garantiert
  • dass technische Analyse persönliches Risikomanagement ersetzt
  • dass das System bessere Informationen als der Markt besitzt


VIER TRANSPARENZEBENEN

Vom Eingangswert bis zur Einordnung

Transparenz betrifft nicht nur das ausgegebene Signal.
Sie beginnt bei den verwendeten Daten und reicht bis zur
sachlichen Einordnung des Ergebnisses.

01

Daten

Welche Marktdaten wurden betrachtet?

02

Verarbeitung

Welche regelbasierten Schritte wurden ausgeführt?

03

Ergebnis

Welche technische Bewertung ist entstanden?

04

Einordnung

Was lässt sich daraus ableiten – und was nicht?


DAS TRANSPARENZPRINZIP

Nicht jede Berechnung muss sichtbar sein.
Ihre Bedeutung muss nachvollziehbar bleiben.

AlgoCompass soll komplexe technische Verarbeitung
verständlich zusammenfassen, ohne Genauigkeit oder
Gewissheit vorzutäuschen. Der Nutzer erhält Orientierung
über Datenbasis, Bewertungsrichtung und technischen Kontext –
die Interpretation und Handelsentscheidung bleiben bei ihm.

02
DATENFLUSS · PRÜFUNG · BEWERTUNG

Von den Marktdaten zum Signal

Ein Signal entsteht nicht aus einer einzelnen Kursbewegung.
Zwischen dem Abruf öffentlicher Marktdaten und der Ausgabe
über Telegram liegen mehrere klar getrennte Verarbeitungs-,
Prüf- und Bewertungsschritte.

01


EINGANG

Marktdaten abrufen

Öffentliche Preis-, Volumen- und Kerzendaten werden
für den jeweiligen Markt und Timeframe abgerufen.

02


AUFBEREITUNG

Daten vereinheitlichen

Zeitstempel, Datenformate und Kerzenreihen werden in
eine konsistente interne Struktur überführt.

03


VALIDIERUNG

Plausibilität prüfen

Unvollständige, widersprüchliche oder ungeeignete
Eingangsdaten sollen vor der Analyse erkannt werden.

04


ANALYSE

Strategien auswerten

Die zwölf Strategien prüfen ihre jeweils definierten
technischen Bedingungen auf demselben Datenstand.

05


EINORDNUNG

Ergebnisse bewerten

Einzelresultate werden gefiltert, auf Konfluenz geprüft
und zu einer technischen Gesamteinschätzung verbunden.

06


AUSGABE

Signal bereitstellen

Die technische Bewertung wird dokumentiert und für
den ausgewählten Empfänger über Telegram ausgegeben.


DATENVALIDIERUNG

Analyse nur auf geeigneter Datenbasis

01

Geschlossene Kerzen

Strategien sollen auf abgeschlossenen Zeitintervallen
und nicht auf unfertigen Zwischenständen basieren.

02

Einheitliche Zeitbasis

Zeitstempel und Timeframes werden konsistent
zugeordnet und verarbeitet.

03

Ausreichende Historie

Indikatoren werden nur berechnet, wenn genügend
historische Beobachtungen verfügbar sind.

04

Plausible Werte

Offensichtliche Datenlücken und technisch
unplausible Werte sollen erkannt werden.


NACHVOLLZIEHBARKEIT

Jede Stufe beantwortet eine andere Frage

DATEN

Was wurde analysiert?

Markt, Timeframe, Kerzenhistorie und Analysezeitpunkt.

METHODIK

Wie wurde bewertet?

Definierte Strategien, Bedingungen, Filter und Kennzahlen.

ERGEBNIS

Was ist entstanden?

Einzelbewertungen, Konfluenz und technische Gesamtrichtung.

AUSGABE

Was wurde mitgeteilt?

Die für den Nutzer aufbereitete technische Einordnung.


GEMEINSAMER DATENSTAND

Unterschiedliche Strategien – identische Eingangsgrundlage

Alle Strategien eines Analyselaufs erhalten denselben
validierten Datenstand. Abweichende Resultate entstehen dadurch
aus unterschiedlichen Strategieregeln und technischen
Perspektiven – nicht aus voneinander abweichenden Marktdaten.

Transparenz bedeutet nicht, jede interne Berechnung ungefiltert auszugeben.Entscheidend ist, dass Datenbasis, Verarbeitungsschritte,
Bewertungsrichtung und Aussagegrenzen verständlich dokumentiert
und voneinander getrennt bleiben.

03
SIGNALINHALT · KONTEXT · EINORDNUNG

Was ein Signal transparent macht

Eine isolierte Richtungsangabe wie bullish oder bearish reicht für eine sachliche Einordnung nicht aus. Ein AlgoCompass-Signal verbindet die technische Bewertung deshalb mit Markt, Timeframe, Referenzpreis, Analysezeitpunkt und den relevanten technischen Faktoren.

BEISPIELDARSTELLUNG

Technische Bewertung mit Kontext

4H

INSTRUMENT

BTC / USDT

TECHNISCHE GESAMTBEWERTUNGBullishMehrere technische Bedingungen sprechen im betrachteten Zeitfenster für eine positive Marktstruktur.

MARKTBTC / USDTDas analysierte Instrument.

TIMEFRAME4HDer betrachtete Analysezeitraum.

REFERENZPREISPreis zum AnalysezeitpunktKein garantierter Ausführungspreis.

MARKTPHASETrendTechnische Einordnung des Marktumfelds.

KONFLUENZErhöhtMehrere Beobachtungen stimmen überein.

ZEITPUNKTAnalysezeitZeitpunkt der berechneten Bewertung.

TECHNISCHE FAKTOREN

TrendstrukturMomentumVolatilitätMarktphaseFilter bestätigt
Beispieldarstellung einer technischen Bewertung. Keine Anlage- oder Handelsempfehlung.

INFORMATIONSEBENEN

Sechs Bestandteile für eine nachvollziehbare Einordnung

01

Instrument

Bezeichnet eindeutig den analysierten Markt oder das betrachtete Handelspaar.

02

Timeframe

Zeigt, auf welchem zeitlichen Beobachtungsfenster die Bewertung beruht.

03

Bewertungsrichtung

Ordnet das Ergebnis als bullish, neutral oder bearish ein.

04

Marktkontext

Beschreibt Marktphase, technische Struktur und relevante Bedingungen.

05

Konfluenz

Zeigt, ob mehrere technische Beobachtungen dieselbe Einordnung unterstützen.

06

Analysezeitpunkt

Verankert die Bewertung in einem klar bestimmten Datenstand.

BEGRIFFLICHE TRENNUNG

Beobachtung, Bewertung und Entscheidung sind nicht dasselbe

01BeobachtungMessbare Marktdaten, Indikatoren und technische Bedingungen.

02BewertungRegelbasierte Einordnung der beobachteten technischen Situation.

03SignalStrukturierte Mitteilung des technischen Bewertungsergebnisses.

04NutzerentscheidungPersönliche Interpretation unter Berücksichtigung des eigenen Risikos.

TECHNISCHE EINORDNUNG

Drei mögliche Bewertungsrichtungen

Bullish

Die ausgewerteten Bedingungen sprechen überwiegend für eine positive technische Marktstruktur.

Neutral

Die technische Lage liefert keine ausreichend klare oder konsistente Bewertungsrichtung.

Bearish

Die ausgewerteten Bedingungen sprechen überwiegend für eine negative technische Marktstruktur.

WICHTIGE EINORDNUNG

Eine technische Bewertung ist keine Handlungsanweisung

Ein Signal beschreibt die vom System erkannte technische Situation zum Analysezeitpunkt. Es legt weder Positionsgröße noch Hebel, Einstieg, Stop-Loss oder persönliches Verlustrisiko fest. Diese Entscheidungen bleiben vollständig beim Nutzer.

04
EINZELBEWERTUNG · FILTER · KONFLUENZ

Nachvollziehbare Strategieergebnisse

Die zwölf Strategien werden nicht als anonyme Stimmen
zusammengezählt. Jede Strategie prüft ihre eigenen Bedingungen
und erzeugt zunächst ein separates Ergebnis. Erst anschließend
wird untersucht, welche Beobachtungen relevant sind und ob
daraus eine belastbare technische Konfluenz entsteht.

01

Eigene Regeln

Jede Strategie besitzt definierte Bedingungen, Parameter
und eine eigenständige Bewertungslogik.

02

Separate Ergebnisse

Die Resultate werden zunächst getrennt ermittelt und
bleiben den jeweiligen Strategien zuordenbar.

03

Technische Filter

Ein Ergebnis wird nur berücksichtigt, wenn die dafür
vorgesehenen Markt- und Plausibilitätsfilter erfüllt sind.

04

Kontextabhängigkeit

Die Bedeutung eines Resultats hängt von Marktphase,
Timeframe und technischer Umgebung ab.


BEISPIELHAFTE EINZELAUSWERTUNG

Strategien können unterschiedliche Resultate liefern

MARKT
BTC / USDT
TIMEFRAME
4H
MARKTPHASE
Trend
DATENSTAND
Identisch

STRATEGIE

PERSPEKTIVE

ERGEBNIS

STATUS

Trendstruktur

Trend


Bullish


Relevant

Momentum

Dynamik


Bullish


Relevant

Mean Reversion

Überdehnung


Neutral


Keine Bedingung

Volatilität

Marktaktivität


Neutral


Bestätigt

Breakout

Ausbruch


Bearish


Filter nicht erfüllt

Beispieldarstellung:

Die Bezeichnungen zeigen das Prinzip einer getrennten
Auswertung. Sie stellen keine aktuelle Marktanalyse dar.


ZUSAMMENFÜHRUNG

Von Einzelresultaten zur technischen Gesamteinschätzung

Die Zusammenführung erfolgt in mehreren Stufen. Dadurch
bleibt erkennbar, dass eine Gesamteinschätzung nicht mit
einer einfachen Stimmenmehrheit gleichzusetzen ist.

01

Einzelresultate

Jede Strategie liefert ein separates Ergebnis.

02

Relevanzprüfung

Nicht passende oder ungültige Resultate werden ausgesondert.

03

Konfluenz

Übereinstimmungen technisch relevanter Faktoren werden geprüft.

04

Gesamteinschätzung

Das Ergebnis wird im jeweiligen Marktkontext eingeordnet.


KEINE MEHRHEITSABSTIMMUNG

Sieben bullish Resultate bedeuten nicht automatisch ein Kaufsignal

Die Zahl übereinstimmender Resultate allein sagt noch nichts
über deren Qualität oder Unabhängigkeit aus. Mehrere Strategien
können auf ähnliche technische Faktoren reagieren. Entscheidend
sind deshalb Relevanz, Filter, Marktphase und die inhaltliche
Konfluenz der Beobachtungen.


MÖGLICHE EINZELRESULTATE

Ein Ergebnis kann Richtung, Neutralität oder Ungültigkeit ausdrücken

Bullish

Die definierten Bedingungen sprechen für eine
positive technische Einordnung.

Neutral

Es liegt keine ausreichend klare technische
Richtung vor.

Bearish

Die definierten Bedingungen sprechen für eine
negative technische Einordnung.

Nicht relevant

Voraussetzungen oder technische Filter sind
nicht erfüllt.


DAS BEWERTUNGSPRINZIP

Transparenz beginnt bei den Einzelresultaten.
Die Gesamteinschätzung ist ihr eingeordneter Kontext.

Unterschiedliche Strategien dürfen zu unterschiedlichen
Ergebnissen kommen. Diese Abweichungen sind kein Systemfehler,
sondern Ausdruck verschiedener analytischer Perspektiven auf
denselben Markt und denselben validierten Datenstand.

05
BACKTESTS · KENNZAHLEN · AUSSAGEGRENZEN

Historische Ergebnisse richtig einordnen

Backtests zeigen, wie eine definierte Strategie unter
historischen Bedingungen reagiert hätte. Sie helfen dabei,
Regeln zu prüfen, Strategien zu vergleichen und Schwächen
sichtbar zu machen. Sie beweisen jedoch weder zukünftige
Gewinne noch die dauerhafte Stabilität eines Modells.

01

Historische Simulation

Ein Backtest wendet festgelegte Regeln auf vergangene
Marktdaten an.

Rückblickende Prüfung
02

Begrenzte Stichprobe

Jedes Ergebnis gilt nur für die untersuchten Märkte,
Zeiträume und Marktphasen.

Kontextabhängig
03

Reale Kosten berücksichtigen

Gebühren, Spread, Slippage und Ausführungsbedingungen
können Ergebnisse deutlich verändern.

Netto statt Brutto
04

Keine Zukunftsgarantie

Vergangene Muster und Kennzahlen müssen sich künftig
nicht wiederholen.

Kein Leistungsversprechen


KENNZAHLEN IM ZUSAMMENSPIEL

Keine einzelne Zahl beschreibt Strategiequalität vollständig

01

Trefferquote


WIN RATE

Anteil der ausgewerteten Signale, die nach den
definierten Regeln positiv abgeschlossen wurden.

Nicht isoliert bewerten

Eine hohe Trefferquote kann durch wenige große
Verluste trotzdem unprofitabel sein.

02

Profit Factor


GEWINNE / VERLUSTE

Verhältnis der kumulierten Bruttogewinne zu den
kumulierten Bruttoverlusten.

Qualität der Verteilung

Werte über 1 zeigen historisch mehr Bruttogewinn
als Bruttoverlust.

03

Expectancy


ERWARTUNGSWERT

Durchschnittlicher statistischer Ergebnisbeitrag
eines Signals innerhalb der Stichprobe.

Qualität pro Beobachtung

Verknüpft Trefferwahrscheinlichkeit mit
durchschnittlichen Gewinnen und Verlusten.

04

Maximum Drawdown


HISTORISCHER RÜCKGANG

Größter beobachteter Rückgang vom bisherigen
Höchststand zum folgenden Tiefpunkt.

Risikodimension

Zeigt historische Belastung, aber nicht den
maximal möglichen zukünftigen Verlust.

05

Stichprobengröße


ANZAHL DER BEOBACHTUNGEN

Anzahl der unabhängigen Signale oder Trades, auf
denen eine Kennzahl beruht.

Statistische Belastbarkeit

Wenige Beobachtungen können ein stark verzerrtes
Bild erzeugen.

06

Kostenwirkung


GEBÜHREN · SPREAD · SLIPPAGE

Differenz zwischen theoretischer Bruttoperformance
und realistisch angenäherter Nettoperformance.

Umsetzbarkeit

Besonders häufige Strategien können stark auf
Handelskosten reagieren.


BACKTESTING-BIAS

Typische Verzerrungen systematisch kontrollieren

01

Lookahead Bias

Der Test darf nur Informationen verwenden, die zum
simulierten Zeitpunkt tatsächlich verfügbar waren.

02

Overfitting

Zu starke Anpassung an historische Besonderheiten
kann außerhalb der Testdaten versagen.

03

Selection Bias

Märkte und Zeiträume dürfen nicht allein wegen
besonders guter Ergebnisse ausgewählt werden.

04

Kosten-Bias

Zu optimistische Gebühren-, Spread- oder Slippage-
Annahmen können Resultate erheblich überschätzen.

05

Regime Bias

Ein Testzeitraum kann überwiegend nur eine bestimmte
Marktphase wie einen Bullenmarkt enthalten.

06

Multiple Testing

Je mehr Varianten getestet werden, desto höher ist
die Wahrscheinlichkeit zufällig guter Ergebnisse.


METHODISCHE TRENNUNG

Entwicklung und unabhängige Prüfung auseinanderhalten

Eine Strategie sollte nicht ausschließlich mit denselben
Daten entwickelt und bewertet werden. Getrennte Zeitbereiche
helfen dabei, die Übertragbarkeit der Regeln realistischer
zu beurteilen.

01

Trainingsfenster

Regeln und Parameter werden auf einem begrenzten
historischen Datenbereich entwickelt.

02

Parameter fixieren

Die gewählte Konfiguration wird vor der unabhängigen
Prüfung festgelegt.

03

Out-of-Sample-Test

Die Strategie wird auf zuvor nicht verwendeten
Zeiträumen geprüft.

04

Walk-Forward-Prüfung

Entwicklung und Prüfung werden über mehrere
aufeinanderfolgende Zeitfenster wiederholt.


ERGEBNISDARSTELLUNG

Eine Kennzahl braucht ihre methodischen Rahmenbedingungen

Markt und Timeframe

Auf welchen Instrumenten und Zeitfenstern wurde getestet?

Testzeitraum

Welche historischen Marktphasen sind enthalten?

Stichprobe

Auf wie vielen Signalen oder Trades basiert das Ergebnis?

Kostenannahmen

Welche Gebühren-, Spread- und Slippage-Werte wurden verwendet?

Testmethodik

Welche Daten wurden für Entwicklung und Prüfung eingesetzt?

Strategieversion

Für welchen dokumentierten Regelstand gelten die Kennzahlen?


DAS BACKTEST-PRINZIP

Historische Ergebnisse messen die Vergangenheit.
Sie garantieren nicht die Zukunft.

Der Nutzen eines Backtests liegt nicht in einer scheinbar
perfekten Performancekurve. Entscheidend ist, ob Regeln,
Annahmen, Kosten, Stichprobe und Testtrennung so dokumentiert
sind, dass das Ergebnis kritisch beurteilt werden kann.

06
UNSICHERHEIT · MODELLGRENZEN · VERANTWORTUNG

Grenzen und Unsicherheit offen benennen

Technische Analyse reduziert Unsicherheit nicht auf null.
Märkte verändern sich, historische Zusammenhänge können
schwächer werden und unerwartete Ereignisse können etablierte
Strukturen innerhalb kurzer Zeit auflösen. Transparenz bedeutet
deshalb auch, die Grenzen jeder Bewertung klar zu benennen.

01

Keine sichere Prognose

Ein technisches Signal beschreibt Wahrscheinlichkeiten
und Bedingungen – keinen sicher eintretenden Kursverlauf.

Zukunft bleibt unbekannt
02

Fehlsignale sind möglich

Auch logisch konsistente Strategien können falsche,
verspätete oder wirtschaftlich unbrauchbare Signale liefern.

Kein Modell ist fehlerfrei
03

Marktregime verändern sich

Eine Strategie kann in einem Trendmarkt funktionieren
und in einer Seitwärtsphase deutlich schwächer reagieren.

Bedingungen sind dynamisch
04

Individuelles Risiko unbekannt

Das System kennt weder Vermögen, Risikotoleranz,
Verpflichtungen noch die Gesamtpositionen des Nutzers.

Keine persönliche Eignungsprüfung


UNSICHERHEITSQUELLEN

Ein Signal kann aus mehreren Gründen scheitern

01

Neue Informationen

Nachrichten, Regulierung oder makroökonomische Ereignisse
können die Marktlage abrupt verändern.

02

Liquidität

Geringe Markttiefe kann Preisbewegungen, Spread und
Ausführungsqualität deutlich beeinflussen.

03

Volatilitätssprünge

Plötzliche Schwankungen können technische Strukturen
schneller ungültig machen als vorgesehen.

04

Veränderte Zusammenhänge

Historische Korrelationen und Marktbeziehungen können
sich abschwächen oder umkehren.

05

Daten- und Technikfehler

Datenquellen, Netzwerke oder technische Komponenten
können zeitweise ausfallen oder fehlerhafte Werte liefern.

06

Abweichende Ausführung

Der tatsächlich erreichbare Preis kann vom angezeigten
Referenzpreis abweichen.


ZEITLICHE GÜLTIGKEIT

Eine Bewertung ist an ihren Datenstand gebunden

Ein Signal beschreibt die technische Situation zum angegebenen
Analysezeitpunkt. Mit jeder neuen Kerze und jeder veränderten
Marktbedingung kann eine erneute Bewertung zu einem anderen
Ergebnis führen.

01

Datenstand

Die Bewertung verwendet die zu diesem Zeitpunkt
verfügbaren Marktdaten.

02

Momentaufnahme

Das Signal fasst die aktuelle technische
Einordnung zusammen.

03

Neue Information

Preis, Volumen oder Marktstruktur verändern
die Ausgangslage.

04

Neue Bewertung

Der nächste Analyselauf kann eine andere
Richtung ergeben.


FUNKTIONSGRENZE

Technische Unterstützung – keine persönliche Entscheidung

Was AlgoCompass leisten kann

  • Märkte systematisch beobachten
  • definierte Strategieregeln auswerten
  • technische Bedingungen strukturieren
  • Ergebnisse nachvollziehbar einordnen
  • relevante Signale übermitteln
  • Bewertungen und Kennzahlen dokumentieren

Was AlgoCompass nicht leisten kann

  • zukünftige Kurse sicher vorhersagen
  • Gewinne oder Renditen garantieren
  • die finanzielle Situation des Nutzers beurteilen
  • eine individuell passende Positionsgröße bestimmen
  • Verluste oder technische Ausfälle ausschließen
  • persönliches Risikomanagement ersetzen


RISIKO-ALLOKATION

Ein Signal definiert keine vertretbare Kapitalallokation

Selbst eine technisch starke Konfluenz sagt nicht, welcher
Kapitalanteil eingesetzt werden sollte. Positionsgröße,
Portfoliokorrelation, Hebel, Stop-Distanz und maximal
tolerierbarer Verlust müssen unabhängig von der Signalrichtung
festgelegt werden.


VERANTWORTUNGSAUFTEILUNG

Systembewertung und Nutzerentscheidung bleiben getrennt

SYSTEM

Markt beobachten

Öffentliche Marktdaten strukturiert verarbeiten.

MODELL

Technisch bewerten

Definierte Regeln und Filter anwenden.

AUSGABE

Ergebnis mitteilen

Technische Einordnung nachvollziehbar ausgeben.

NUTZER

Eigenständig entscheiden

Risiko, Eignung und mögliche Handlung selbst beurteilen.


DAS GRENZENPRINZIP

Transparenz bedeutet nicht, Unsicherheit zu beseitigen.
Sie bedeutet, Unsicherheit sichtbar zu machen.

AlgoCompass soll technische Marktbedingungen strukturiert und
nachvollziehbar einordnen. Das System kann die Qualität einer
persönlichen Handelsentscheidung jedoch weder beurteilen noch
deren Ergebnis garantieren.

07
PROTOKOLLIERUNG · VERSIONIERUNG · VERANTWORTUNG

Dokumentation und Verantwortung

Technische Ergebnisse sind nur dann dauerhaft nachvollziehbar,
wenn Datenstand, Strategieversion und Bewertungszeitpunkt
voneinander unterschieden werden können. AlgoCompass ist deshalb
darauf ausgelegt, wesentliche System- und Ergebnisinformationen
strukturiert zu dokumentieren.

01

Zeitliche Zuordnung

Eine Bewertung wird einem bestimmten Analysezeitpunkt
und Datenstand zugeordnet.

Zeitpunkt nachvollziehbar
02

Strategieversion

Ergebnisse sollen dem jeweils verwendeten Regel- und
Parameterstand zugeordnet werden können.

Methodik zuordenbar
03

Ergebnisprotokoll

Technische Bewertungen und relevante Kennzahlen können
für spätere Prüfungen dokumentiert werden.

Resultat überprüfbar
04

Änderungshistorie

Wesentliche methodische Anpassungen sollen von früheren
Regelständen unterscheidbar bleiben.

Entwicklung sichtbar


TECHNISCHER DATENSATZ

Welche Informationen einer Bewertung zugeordnet werden können

MARKT

Instrument

Eindeutige Bezeichnung des analysierten Marktes.

TIMEFRAME

Analysezeitraum

Zeitliche Ebene der technischen Bewertung.

ZEITPUNKT

Analysezeit

Zeitliche Zuordnung des verwendeten Datenstands.

METHODIK

Strategieversion

Zuordnung zu Regeln und Parameterstand.

ERGEBNIS

Bewertungsrichtung

Bullish, neutral, bearish oder nicht relevant.

KONTEXT

Technische Faktoren

Relevante Bedingungen und Konfluenzmerkmale.

DATENQUELLE

Marktdaten

Technische Herkunft der verwendeten Eingangsdaten.

AUSGABE

Signalstatus

Technischer Status der vorgesehenen Übermittlung.


VERSIONIERUNG

Ein Ergebnis gehört immer zu einem bestimmten Regelstand

Werden Regeln, Filter oder Parameter verändert, können spätere
Ergebnisse nicht ohne Weiteres mit früheren Resultaten
gleichgesetzt werden. Eine nachvollziehbare Versionierung
trennt diese Entwicklungsstände.

01

Regelstand

Definierte Logik und Parameter einer Strategieversion.

02

Validierung

Prüfung der Version auf historischen und getrennten Daten.

03

Freigabe

Dokumentierter Einsatz im laufenden Analysesystem.

04

Historie

Frühere Ergebnisse bleiben ihrem Regelstand zugeordnet.


METHODISCHE ÄNDERUNGEN

Nicht jede Anpassung bedeutet eine Verbesserung

Änderungsgrund

Warum wurde eine Regel, ein Filter oder ein Parameter
angepasst?

Auswirkung

Welche Signale, Marktphasen oder Kennzahlen können
betroffen sein?

Erneute Prüfung

Wurde die veränderte Version unabhängig und mit
realistischen Annahmen getestet?

Sauberer Vergleich

Werden Ergebnisse verschiedener Versionen klar
voneinander getrennt?


DOKUMENTATIONSGRENZE

Protokollierung macht ein Ergebnis prüfbar – nicht richtig

Dokumentation ermöglicht

  • eine zeitliche Zuordnung
  • den Vergleich von Strategieversionen
  • die Prüfung technischer Ergebnisse
  • die Analyse wiederkehrender Fehler
  • eine konsistente historische Auswertung

Dokumentation garantiert nicht

  • dass ein Signal profitabel ist
  • dass die Strategie künftig funktioniert
  • dass Datenquellen immer fehlerfrei sind
  • dass eine Nutzerentscheidung geeignet ist
  • dass Verluste verhindert werden können


KLARE VERANTWORTUNG

Technische Verantwortung und Handelsverantwortung

ALGOCOMPASS

Technische Systemaufgabe

  • Marktdaten strukturiert verarbeiten
  • definierte Regeln konsistent anwenden
  • technische Ergebnisse nachvollziehbar ausgeben
  • Systemgrenzen und Unsicherheit benennen
  • methodische Änderungen dokumentieren

NUTZER

Persönliche Entscheidungsaufgabe

  • Signal und Marktumfeld selbst beurteilen
  • finanzielle Eignung eigenständig prüfen
  • Positionsgröße und Risiko bestimmen
  • mögliche Verluste berücksichtigen
  • jede Handelsentscheidung selbst treffen


ALGOCOMPASS · TRANSPARENZPRINZIP

Daten offenlegen. Methodik erklären. Grenzen benennen.
Entscheidung beim Nutzer belassen.

AlgoCompass soll technische Marktbeobachtung nicht als
Gewissheit darstellen. Transparenz entsteht durch eine
nachvollziehbare Datenbasis, definierte Regeln, einordenbare
Ergebnisse, realistische historische Prüfungen und die offene
Darstellung von Unsicherheit.

Datenbasis

Methodik

Ergebnis

Grenzen

Entscheidung