Übersicht der zwölf AlgoCompass-Strategien und ihrer Signalverarbeitung

STRATEGIEN · SIGNALLOGIK · VALIDIERUNG

Nicht eine Strategie.
Ein Ensemble.

Der AlgoCompass Intelligence Bot stützt ein Signal nicht auf einen
einzelnen Indikator. Unterschiedliche Strategielogiken analysieren
denselben Markt aus verschiedenen Perspektiven. Erst wenn mehrere
definierte Bedingungen zusammenpassen, entsteht eine technisch
relevante Konfluenz.

Mehrere Modelle
statt eines einzelnen Setups
Konfluenz
statt blindem Trigger
Validierung
statt Rückschau-Optimierung

02
MEHRERE PERSPEKTIVEN AUF DENSELBEN MARKT

Strategien reagieren auf unterschiedliche Marktregime

Kein Setup funktioniert in jeder Marktphase gleich gut.
Deshalb bewertet das System den Markt über unterschiedliche,
voneinander getrennte Strategielogiken.

01

Trend

RICHTUNG

Erkennt etablierte Bewegungsrichtungen und bewertet,
ob Preisstruktur und Trendbedingungen konsistent bleiben.

  • Trendrichtung
  • Trendstabilität
  • Fortsetzungsbedingungen

02

Momentum

DYNAMIK

Bewertet Geschwindigkeit und Stärke einer Bewegung und
unterscheidet Beschleunigung von nachlassendem Momentum.

  • Bewegungsstärke
  • Beschleunigung
  • Momentumwechsel

03

Breakout

EXPANSION

Prüft, ob der Markt eine etablierte Preiszone verlässt
und ob der Ausbruch technisch ausreichend bestätigt wird.

  • Range-Grenzen
  • Volatilitätsexpansion
  • Ausbruchsbestätigung

04

Mean Reversion

RÜCKKEHR

Sucht überdehnte Marktbewegungen, bei denen eine Rückkehr
in Richtung eines statistischen Gleichgewichts plausibel wird.
Aktuell durch eine Strategie im Set vertreten.

  • Überdehnung
  • Normalisierung
  • Reversionsbedingungen

05

Marktstruktur

KONTEXT

Betrachtet nicht nur einzelne Indikatorwerte, sondern den
strukturellen Kontext aus Hochs, Tiefs, Zonen und Preisverhalten.

  • Strukturwechsel
  • Preisbereiche
  • Kontextfilter
Wichtig:Diese Kategorien stehen nicht für fünf einzelne Handelssysteme.
Die zwölf Strategien des Scanners verwenden unterschiedliche Regeln
und können mehrere dieser analytischen Perspektiven kombinieren.

03
VON EINZELNEN STRATEGIEN ZUR GEMEINSAMEN BEWERTUNG

Wie aus zwölf Strategien ein Signal entsteht

Die Strategien werden getrennt ausgewertet und betrachten
unterschiedliche Eigenschaften derselben Marktsituation.
Erst nach Prüfung, Filterung und Zusammenführung entsteht
eine gemeinsame technische Bewertung.

01

12 Strategien

DEFINIERTE LOGIKEN

Jede Strategie analysiert den Markt mit ihren eigenen
Bedingungen und Regeln.

02

Einzelbewertung

STRATEGIE-ERGEBNIS

Die Ergebnisse werden getrennt ermittelt und zunächst
für jede Strategie einzeln betrachtet.

03

Filter

PLAUSIBILITÄT

Technische Filter prüfen, ob die jeweiligen Bedingungen
im aktuellen Marktumfeld relevant sind.

04

Konfluenz

ÜBEREINSTIMMUNG

Bestätigen sich mehrere technische Beobachtungen,
steigt die Relevanz der Marktsituation.

05

Gesamtbewertung

MARKTBILD

Die zusammengeführten Ergebnisse ergeben eine
nachvollziehbare technische Gesamteinschätzung.

06

Signal

AUSGABE

Das Ergebnis wird als technische Orientierung ausgegeben:
bullish, bearish oder neutral.


Bullish
Positive technische Konfluenz

Neutral
Keine ausreichende Konfluenz

Bearish
Negative technische Konfluenz

 

Keine Mehrheitsabstimmung.Zwölf Strategien bedeuten nicht, dass einfach sechs oder sieben
Stimmen über ein Signal entscheiden. Entscheidend sind die jeweils
definierten Regeln, Filter und die technische Konstellation.

04
KENNZAHLEN · RISIKO · STATISTISCHE AUSSAGEKRAFT

Ergebnisse richtig messen

Eine hohe Trefferquote allein sagt wenig über die Qualität
einer Strategie aus. Entscheidend ist das Zusammenspiel aus
Ertrag, Verlusten, Risiko und ausreichend vielen Beobachtungen.

01

Trefferquote

WIN RATE

Anteil der ausgewerteten Signale, die nach den definierten
Regeln positiv abgeschlossen wurden.

Nicht isoliert bewerten

Eine hohe Trefferquote kann durch wenige große Verluste
trotzdem unprofitabel sein.

02

Profit Factor

GEWINNE / VERLUSTE

Verhältnis der kumulierten Gewinne zu den kumulierten
Verlusten innerhalb des betrachteten Tests.

PF = Bruttogewinn / Bruttoverlust

Werte über 1 bedeuten historisch mehr Bruttogewinn
als Bruttoverlust.

03

Expectancy

ERWARTUNGSWERT

Misst den durchschnittlichen statistischen Erwartungswert
eines Signals über die gesamte Stichprobe.

Qualität pro Beobachtung

Verknüpft Trefferwahrscheinlichkeit mit durchschnittlichen
Gewinnen und Verlusten.

04

Maximum Drawdown

RISIKO

Zeigt den größten historischen Rückgang vom vorherigen
Hoch bis zum folgenden Tief der Testkurve.

Ertrag ohne Risiko ist unvollständig

Zwei Strategien mit gleicher Rendite können völlig
unterschiedliche Risikoprofile besitzen.

05

Sharpe / Sortino

RISIKOADJUSTIERUNG

Setzt die erzielte Performance in Beziehung zur Schwankung
beziehungsweise zum negativen Abweichungsrisiko.

Rendite im Risikokontext

Sortino fokussiert stärker auf unerwünschte
Abwärtsvolatilität.

06

Sample Size

ANZAHL SIGNALE

Zeigt, auf wie vielen historischen Beobachtungen eine
Kennzahl tatsächlich basiert.

Keine Statistik ohne Stichprobe

Wenige gute Trades können überzeugend aussehen,
besitzen aber nur geringe Aussagekraft.

 

Keine einzelne Kennzahl entscheidet.Trefferquote, Profit Factor, Expectancy und Drawdown müssen
gemeinsam betrachtet werden. Zusätzlich ist entscheidend,
über welchen Zeitraum, welche Instrumente und wie viele
Signale die Ergebnisse entstanden sind.

05
BACKTESTING · BIAS-KONTROLLE · ROBUSTHEIT

Backtesting ohne Selbsttäuschung

Ein Backtest ist nur so belastbar wie seine Methodik.
Gute historische Ergebnisse reichen nicht aus, wenn Parameter
überoptimiert wurden, zukünftige Informationen unbewusst in
den Test einfließen oder reale Handelskosten fehlen.

01

Out-of-Sample

UNGESEHENE DATEN

Strategieentwicklung und Bewertung werden soweit möglich
voneinander getrennt.

Nicht auf denselben Daten entwickeln und beweisen

Ein Teil der Historie bleibt für eine unabhängige
Überprüfung außerhalb der Optimierung.

02

Walk-Forward

ZEITLICHE ROBUSTHEIT

Die Strategie wird über aufeinanderfolgende historische
Zeitfenster geprüft.

Regimewechsel sichtbar machen

Ein Regelwerk sollte nicht nur in einem einzigen
außergewöhnlich günstigen Marktabschnitt funktionieren.

03

Look-ahead Bias

KEINE ZUKUNFTSDATEN

Eine Entscheidung darf ausschließlich Informationen verwenden,
die zum jeweiligen historischen Zeitpunkt tatsächlich
bekannt waren.

Zeitliche Kausalität erhalten

Besonders Indikatorberechnung, Kerzenschluss und
Signalzeitpunkt müssen exakt getrennt werden.

04

Overfitting

PARAMETERSTABILITÄT

Zu viele Freiheitsgrade können eine Strategie perfekt an
historische Zufälle anpassen.

Robustheit vor Maximalrendite

Bevorzugt werden Parameterbereiche, die stabil
funktionieren, nicht nur ein einzelner historisch
optimaler Punkt.

05

Kosten & Slippage

REALISTISCHE AUSFÜHRUNG

Historische Bruttoperformance ist nicht mit real erzielbarer
Nettoperformance gleichzusetzen.

Gebühren gehören in den Test

Handelskosten, Spread und gegebenenfalls Slippage können
besonders kurzfristige Strategien erheblich verändern.

06

Marktregime & Stichprobe

BREITE TESTBASIS

Ergebnisse sollten auf ausreichend vielen Beobachtungen und
unterschiedlichen Marktphasen basieren.

Bullenmarkt allein genügt nicht

Trend-, Seitwärts- und volatile Phasen können dieselbe
Strategie völlig unterschiedlich beanspruchen.

01
Entwickeln
Regeln definieren

 

02
Testen
Historische Daten

 

03
Validieren
Out-of-Sample

 

04
Vergleichen
Regime & Robustheit

 

Ein Backtest ist keine Prognose.Er beschreibt, wie sich exakt definierte Regeln unter
historischen Bedingungen verhalten hätten. Zukünftige
Marktstruktur, Liquidität und Volatilität können davon
erheblich abweichen.

06
BACKTEST-DATEN · TRANSPARENZ · VERGLEICHBARKEIT

Ergebnisse auf Basis realer Tests

Performance wird erst dann veröffentlicht, wenn für Strategie,
Instrument, Zeitraum und Timeframe ausreichend belastbare
Testdaten vorliegen. Die Darstellung trennt Ergebnis,
Risiko und Testbedingungen bewusst voneinander.

BEISPIELSTRUKTUR
BTC · 4H
Strategie / Ensemble noch einzusetzen
TESTDATEN FOLGEN

Signale
—
ausgewertete Beobachtungen
Trefferquote
— %
positive Abschlüsse
Profit Factor
—
Gewinne / Verluste
Expectancy
—
Erwartungswert je Signal
Max. Drawdown
— %
historischer Rückgang
Sharpe / Sortino
—
risikoadjustierte Kennzahl

Testzeitraum
Noch einzusetzen

Timeframe
4H

Gebühren
Im Backtest berücksichtigen

Slippage
Modelliert / dokumentiert

Equity Curve
Kumulierte historische Entwicklung

Backtest-Chart wird hier eingebunden

Erst nach Import realer und nachvollziehbarer
Testergebnisse.

Drawdown
Historische Verlustphasen

Drawdown-Chart wird hier eingebunden

Risiko wird getrennt von der Performance dargestellt.


Long
separat auswertbar

RISK_OFF-Warnungen
dokumentiert, kein Setup

Marktregime
Trend · Range · volatil

Datenbasis
vollständig dokumentiert

 

Keine selektive Ergebnisdarstellung.Veröffentlicht werden nicht nur attraktive Einzelperioden.
Kennzahlen sollen zusammen mit Zeitraum, Stichprobengröße,
Gebührenannahmen und Drawdown nachvollziehbar dargestellt
werden.

07
EINORDNUNG · TRANSPARENZ · SYSTEMATIK

Was aus den Ergebnissen abgeleitet werden kann

Quantitative Strategien ersetzen keine Unsicherheit durch
Gewissheit. Ihr Nutzen liegt darin, Marktbedingungen
konsistent zu definieren, Ergebnisse nachvollziehbar zu
messen und Entscheidungen auf eine reproduzierbare
Datenbasis zu stellen.

01

Reproduzierbar

Gleiche Daten und gleiche Regeln führen zur selben
technischen Bewertung.

02

Vergleichbar

Strategien, Instrumente und Marktphasen können anhand
definierter Kennzahlen gegenübergestellt werden.

03

Prüfbar

Signale und Backtests beruhen auf dokumentierten Regeln
statt auf nachträglicher Interpretation.

04

Erweiterbar

Neue Strategien und Filter können ergänzt und
anschließend mit derselben Methodik validiert werden.


Was das System liefert
  • systematische Marktbeobachtung
  • regelbasierte technische Bewertung
  • messbare Strategieergebnisse
  • Kontext für die eigene Analyse

Was das System nicht liefert
  • keine Gewissheit über zukünftige Kurse
  • keine Gewinn- oder Renditegarantie
  • keine automatische Handelsentscheidung
  • keinen Ersatz für eigenes Risikomanagement

DAS PRINZIP

Strategien liefern keine Gewissheit.
Sie liefern messbare Bedingungen.

AlgoCompass soll nicht vorgeben, was gehandelt werden muss.
Das System beobachtet, bewertet und dokumentiert technische
Marktsituationen – die Interpretation und Entscheidung
bleibt beim Nutzer.